Teurer Minipark in Binningen
14. April 2025
Das Projekt Areal Spiesshöfli wurde über Jahre sorgfältig geplant. Beim Umsetzen des Quartierplans würden 91 moderne Wohnungen entstehen – als Ersatz für die 78 Wohnungen, die dem Doppelspurausbau der BLT weichen mussten. In diesem Quartierplan ist bereits eine grosszügige Grünanlage vorgesehen. Ausserdem wird der Birsig renaturiert und der Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht. Das Projekt wurde mehrfach angepasst und stellt heute eine gut austarierte Lösung dar.
Die Realisierung eines Miniparks würde die über Jahre sorgfältig entwickelte Planung hinfällig machen – mit weitreichenden Folgen für alle Beteiligten. Die Eigentümer BLT, Kanton BL und Albert-Lück-Stiftung müssten für viel Geld enteignet und entschädigt werden. Bedenken Sie, dass Binningen in den kommenden Jahren finanzielle Ressourcen für grosse Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur aufwenden muss. Zum Beispiel für die Sanierung unseres Hallenbads, den Erweiterungsbau Schulhaus Meiriacker oder den Neubau Schulcampus Dorf. Diese Projekte sind wichtig und ich befürworte sie ausdrücklich.
Ein Pärkli – der Begriff «Park» ist übertrieben und klingt verlockender, als es der Realität entspricht – käme den Einwohnerinnen und Einwohnern Binningens teuer zu stehen. Wollen Sie das wirklich?
Ich bitte Sie, die Initiative Birsigpark im Sinne einer verantwortungsvollen Finanzpolitik und des gesunden Menschenverstands am 18. Mai mit einem NEIN abzulehnen.
Lukas Jegge, Einwohnerrat und Mitglied der RPK
